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«… nur ist der Tod viel lauter still.» – DisTanz im Männliturm

Wenn Beatrice Im Obersteg und Markus Lauterburg gemeinsame Sache machen sind sie DisTanz. Und überzeugen eigentlich immer restlos. Vielleicht, weil sie niemandem mehr was beweisen müssen. Auch gestern, nach der Aufführung von «Isabella» im Männliturm, gab es Stimmen aus dem Publikum, die verkündeten: «Das war jetzt das erste Mal, dass ich einen Zugang fand zu zeitgenössischem Tanz».

Pablo Haller

DisTanz:

 

2006 gründete ich zusammen mit Markus Lauterburg das Ensemble "DisTanz".

DisTanz entwickelt eine Klang- und Bildsprache, die unter die Haut gehen darf, aber trotzdem schlicht und zurückhaltend bleibt. Für unsere Produktionen greiffe ich Themen auf, die mich berühren, um darin künstlerisch eine überpersönliche Ebene herauszuarbeiten.

Bei DisTanz stehen sich Musik, Tanz und Installation als gleichberechtigte Partner gegenüber und ergänzen sich gegenseitig. Auch wenn wir oft als Duo auftreten, stehen in allen Produktionen erfahrene Künstler im Hintergrund, die massgebend zum Gelingen beitragen.

 

 

Vita Beatrice Im Obersteg:

1970 in St.Gallen geboren und aufgewachsen, lebt seit 2001 in Luzern. Sie begann 1986 ihre Tanzausbildung am Dance Loft Rorschach, setzte sie 1987 bei Laurence Dahms München, 1989 an der Weststreet School of Dance in London und 1990 am Laban Centre in London fort und schloss dort 1991 mit dem Diploma in Dance studies ab. 1994 folgte eine einjährige Assistenz bei José Maria Carvalho in Sao Paulo, später folgten die Spiraldynamikausbildung (Advanced Diploma) und die Ausbildung zum Watsupractitioner sowie zahlreiche Bewegungstherapeutische Fortbildungen. An der Universität Bern absolvierte sie den Studiengang DAS und MAS in TanzKultur und schloss 2013 mit dem MAS in TanzKultur ab.

 

Beatrice Im Obersteg realisierte zahlreiche Projekte als Tänzerin in unterschiedlichen Gruppen der freien Szene in der Schweiz und in London.

 

Seit 2006 konzentriert sie sich auf die Projekte von DisTanz.

Seit 2011 Jury-Mitglied des FUKA-Fonds, Kulturkommission der Stadt Luzern.

 

Parallel zur künstlerischen Tätigkeit entwickelt sie ihren bewegungstherapeutischen Ansatz. Sie arbeitete während sieben Jahren mit Menschen mit einer geistigen Behinderung. Seit 2001 arbeitet sie als Bewegungstherapeutin in der Psychiatrie in Sarnen und seit 2004 unterrichtet sie am Spiraldynamik Med Center Zürich.

 

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Bild: Karine Grace